Erklärung Fiducia supplicans und ihre Folge: ungültige heilige Messe
Eine Lehre aus der Kirchengeschichte
Der heilige Maximus der Bekenner und der heilige Papst Martin verteidigten die rechtgläubige Lehre gegen Häresien des Monotheletismus. Kaiser Konstans sandte dem heiligen Papst Martin ein Dekret, den sogenannten Typos, verfasst vom häretischen Patriarchen Paul II. Papst Martin antwortete: „Ich lehne die häretische Lehre ab… Ich werde nicht von der evangelischen und apostolischen Lehre und der Tradition der Kirchenväter abweichen, selbst nicht um den Preis des Todes.“
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Auf Anraten des heiligen Maximus berief er in Rom ein lokales Konzil ein, auf dem die Häresie verurteilt wurde. Der heilige Papst Martin wurde deportiert, inhaftiert und zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde später umgewandelt, aber im Jahr 655 starb Papst Martin im Gefängnis an den Folgen der erlittenen Folter.
Der heilige Maximus wurde gedrängt, sich der neuen Lehre anzuschließen. Er antwortete: „Nein, denn die Vertreter dieser Kirche haben sich selbst durch die Ablehnung der Beschlüsse der vier Ökumenischen Konzilien aus der Kirche ausgeschlossen. Dadurch haben sie ihre Autorität und ihr Priestertum verloren, wie es auf dem Konzil von Rom verkündet wurde. Deshalb frage ich: Welche Sakramente können sie spenden? Oder welcher Geist kommt auf diejenigen herab, die sie weihen?“
Die häretische Erklärung Fiducia supplicans hebt im Wesentlichen den Dekalog und das Glaubensbekenntnis auf. Sie widerspricht nicht nur den Beschlüssen der vier Ökumenischen Konzilien, sondern auch dem Evangelium und der gesamten Tradition. Folglich gilt auch, dass diejenigen, die diese häretische Lehre annehmen, sich selbst aus der Kirche bereits ausgeschlossen haben. Was ist die Lösung für heute? Wenigstens eine kleine Gruppe von Kardinälen oder dem katholischen Glauben treuen Bischöfen, also Nachfolgern der Apostel, sollte Papst Franziskus eindeutig für einen öffentlichen Ketzer erklären, der sich selbst aus der Kirche exkommuniziert hat. Wer gerettet werden will, muss sich von seinen Häresien und dem Geist der Häresie trennen und ihn als öffentlichen Ketzer betrachten.
Der heilige Maximus sagte: „Ich weiß aus der Heiligen Schrift, dass der Heilige Geist sogar über Engel das Anathema verhängt, wenn sie ein anderes Evangelium verkünden würden.“ (Gal 1,8) Sich von denen zu trennen, die sich bereits von Christus getrennt haben, ist keinesfalls ein Schisma.
Bischöfe und Priester, die mit der häretischen Erklärung Fiducia supplicans eine Einheit bilden, spenden die heiligen Sakramente bereits ungültig.
In der Liturgie wird der Tod Christi vergegenwärtigt. Der Tod Christi ist der Sieg über die Sünde. Die Erklärung Fiducia supplicans hingegen segnet die Sünde. Ein Bischof oder Priester, der die Sünde der Sodomie segnet, ist ein Abtrünniger. Mit diesem Geist des Antichristen kann er die Liturgie nicht mehr gültig zelebrieren. Auch in der gegenwärtigen Situation ist die Frage des Heiligen Maximus sowie seine darauf folgende Antwort aktuell: „Welche Sakramente können nun diejenigen spenden, die die Segnung von Sodomie gutheißen? Sie haben sich selbst aus der Kirche ausgeschlossen. Dadurch haben sie ihre Autorität und ihr Priestertum verloren.“
Katholiken fragen, ob ein kirchlicher Prälat, der ein offensichtlicher Ketzer ist, d. h. derjenige, der die häretische Erklärung Fiducia supplicans angenommen hat, die Sakramente gültig spendet. Durch den Missbrauch der apostolischen Autorität verwandelt ein solcher Prälat seine Diözese in eine neue Antikirche mit neuen Paradigmen und dem sodomitischen Antievangelium. Gemäß Gal 1,8-9 hat sich dieser offensichtliche Ketzer aus der Kirche exkommuniziert. Er ist kein Mitglied der Kirche und hat durch seinen Glaubensabfall den Geist Christi gegen den Geist des Antichristen eingetauscht. Mit diesem Geist findet die Wandlung in der Heiligen Messe nicht statt.
Auch wenn er die Diakonen- oder Priesterweihe spenden würde, findet die Weihe nicht statt. Es geht hier nicht um das einmalige Begehen einer schweren Sünde, sondern um ein hartnäckiges Verharren auf dem Weg des Glaubensabfalls, also des Abfalls von der Kirche, nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Eine andere Sache ist, wenn ein Priester sich im Zustand schwerer Sünde befindet, aber nicht vom Glauben abgefallen ist. Ein solcher Bischof oder Priester feiert die Liturgie gültig, auch wenn er „sich selbst Gericht isst und trinkt“ (vgl. 1 Kor 11,29).
Was die Sakramente betrifft, so gilt die Grundregel, dass die Sakramente ohne den Heiligen Geist unwirksam sind.
Dies ist eine außergewöhnliche Situation. Am 18. Dezember 2023 veröffentlichte der Pseudo-Papst Bergoglio die Lehrerklärung Fiducia supplicans, in der er die himmelschreiende Sünde der Sodomie billigt und ihre Segnung einführt. Dies ist eine öffentliche Rebellion gegen Gott. Gottes Gebote werden aufgehoben und wer das sodomitische Antievangelium annimmt, schließt sich selbst aus der Kirche Christi aus (siehe Gal 1,8-9).
Immer wieder stellt sich die Frage: War Papst Franziskus ein offenkundiger Häretiker oder nicht? Alles deutet darauf hin, dass er es war.
Herunterladen: BKP: War Papst Franziskus ein öffentlicher Ketzer oder nicht? Teil 9