Wenn wir in der Wahrheit leben, unsere Sünden der Macht des Blutes Jesu unterstellen, im Licht Gottes gehen und uns selbst richten, dann betreffen uns folgende Wörter: „Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet“ (1Kor. 11, 31). Dies ist sehr wichtig. Wenn wir uns selbst richten, werden wir mal Jesus treffen, der darauf wartet, uns mit offenen Armen zu empfangen: „Guter und treuer Diener, geh hinein zu deines Herren Freunde!“ (Matt. 25, 23). Diese Begegnung wird unbeschreibliche Freude sein. Das Wort Gottes sagt: „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat, was Gott bereitet hat denen, die Ihn lieben“ (1Kor 2, 9).
Die Sünden, die wir an Jesus schon mal weitergegeben haben, wurden bereits gerichtet. Wir haben sie selbst bekannt und haben Buße getan. Das bedeutet nicht, dass wir jeden Tag zur Beichte gehen sollten, aber jeden Tag sollten wir ins Licht Gottes treten und Buße tun, das bedeutet, unsere Sünde bekennen: „Ja, Herr, ich habe gesündigt! Ich vergebe meinem Bruder, der mich verletzt hat, aber ich bitte dich, mir auch zu vergeben! Ich habe mich über ihn erhoben, ich habe ihn kritisiert, ich habe nicht getan, was ich tun musste, ich war faul. O, Herr, Du hattest mit diesem Tag einen Plan für mich, aber ich bin meinem eigenen Plan gefolgt. Du wolltest, dass ich den Menschen, die ich an dem Tag treffen würde, das Evangelium predige, aber ich habe meine eigenen Interessen verfolgt und die Chance vertan. Ja, Herr, ich habe gesündigt, ich war eigensinnig, ich gebe zu. Ich kann es nicht korrigieren, aber jetzt verurteile ich mich selbst. Ich möchte dir wieder gehorchen“.
Der Herr vergibt uns, korrigiert alle unsere Fehler, aber wir müssen uns immer wieder bekehren. Ich muss jederzeit bereit sein für eine Begegnung mit Jesus. Das abschließende Urteil hängt von uns ab. Wir entscheiden es. Aber was können wir tun? Die Rechnungen schneller in Ordnung bringen, als der Tag des Gerichts kommt. Wenn ein Unternehmen kontrolliert werden soll, was machen die Mittarbeiter dann? Die Buchhaltung überprüft alles, damit alle Zahlen übereinstimmen und somit sie nicht vor Gericht gehen oder eine Geldstrafe zahlen müssen.Jesus sagt im Evangelium: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen“ (Joh 5, 24). Für diejenigen, die vom Tod ins Leben durchgegangen sind, die sich selbst richten und ihre Sünden immer wieder unter die Macht des Blutes Jesu stellen, wird der Tag des Gerichts eine glückliche Begegnung mit Jesus sein.
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