“Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten. Wenn Ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.” (Johannes 14, 2-3) Am vierzigsten Tag nach seiner Auferstehung fährt Jesus in den Himmel auf, um dort für uns einen Platz zu reservieren.  Es ist wichtig bewusst zu werden, dass der Himmel unsere Heimat ist, unser Vaterland.

Um diese Realität nachvollziehen, können wir zum Beispiel uns folgendes vorzustellen. Als Christus auf dem Ölberg war, wo Er sich vor den Aposteln und der Mutter Gottes zeigt hat, sprach Er zu denen: “Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht ihr zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…” (Matthäus 28, 18-19)  Dann hob Er in den Himmel ab und die Engel sich erschienen, um zu sagen: “Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie Ihr Ihn habt zum Himmel hingehen sehen.”(Apostelgeschichte 1, 11)

Jesus hat uns bereits einen Platz im Himmel vorbereitet. Es ist unser persönlicher Platz. Es wäre am besten, wenn wir in der Stunde unseres Todes zu diesem Platz gehen würden und wegen unserer Gleichgültigkeit, Faulheit und schwaches Glaubens irgendwo im Fegefeuer nicht leiden müssen. Das Feuer des Eifers soll in uns drin brennen, damit wir nach dem Tod von einem anderen Feuer bewahren werden. Jeden Tag um 15:00 Uhr erweck dir die vollkommene Reue: “Jesus, Jesus, hab Erbarmen mit mir.” Wir sollen Jesus auch lieben und bewusst sein, was Er für uns getan hat und so zu leben, damit wir später wie Heiliger Paul sagen können: “Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten. (2 Timotheus 4, 7-8)

 

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