Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm (Gott) wohlzugefallen;

denn wer zu Gott kommen soll, muss glauben, dass er ist und die,

welche ihn suchen, belohnen wird.

 

Dieser Vers ist Teil des bekannten Kapitels 11 des Hebräerbriefes. Ihm gehen die folgenden fünf Verse voran: „Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. Durch solchen haben die Alten ein gutes Zeugnis erhalten. Durch Glauben erkennen wir, erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort erschaffen worden und dass so aus Unsichtbarem das Sichtbare entstanden ist.

Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch diesen Glauben erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht war, da Gott es bei seinen Opfergaben bezeugte, und durch den Glauben redet Abel noch, obwohl er tot ist. Durch Glauben wurde Enoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott wohlgefallen habe.“ (Hebr 11,1-5) Als nächstes stellt dieses Kapitel Vorbilder des Glaubens vor, wie etwa Abraham, Moses und die Propheten, und weist darauf hin, dass wir nicht nur durch den Glauben gerettet werden, sondern dass Gott durch den Glauben auch außergewöhnliche Wunder wirkt. In den Versen 33 und 34 heißt es: „sie haben aufgrund des Glaubens Königreiche besiegt, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, Feuersglut gelöscht; sie sind scharfen Schwertern entgangen; sie sind stark geworden, als sie schwach waren; sie sind im Krieg zu Helden geworden und haben feindliche Heere in die Flucht geschlagen. Sie wurden gesteinigt, verbrannt, zersägt, erlitten den Tod durchs Schwert, zogen umher in Schafspelzen und Ziegenfellen, erlitten Mangel, Bedrückung, Mißhandlung; sie, derer die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in Höhlen und Löchern der Erde.“ (Hebr 11,37-38)

Denken wir zum Schluss noch einmal an das Wort des Lebens: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen soll, muss glauben, dass er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird.

 

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